Kallinchen

natürlich schön

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Am Sonntag, dem 22.Januar lud der AK – Wandern des Heimatverein Kallinchen e.V. zum traditionellen Winterspaziergang ein. Treffpunkt war wie immer um 10:00 Uhr das Feuerwehrgerätehaus. Nach einer kurzen Begrüßung machten sich über 90 Wanderfreunde bei Sonnenschein und schönstem Winterwetter in zwei Gruppen auf den Weg. Natürlich war die Wanderung wieder bestens organisiert und neben der tollen Winterlandschaft konnten die Teilnehmer viel Interessantes über Land und Leute erfahren. So zum Beispiel wann im 1899 erbauten „Alten Schulhaus“ die letzten Schüler unterrichtet wurden und das danach  Hort,  Post,  Bibliothek und  Gemeindeverwaltung hier zu finden waren. Heute ist es das Dorfgemeinschaftshaus und wird von den Bürgern und Vereinen vielfältig genutzt. Auchder Ortsvorsteher hat hier sein Büro.                            Nur wenige wussten, dass nach alter Aufzeichnung der „Alte  Krug“ schon mindestens um1600 bestanden haben muss, eher schon 50 Jahre früher. Seit 1735 sind die Besitzer des Schankkruges bekannt. Zwar hat sich der Familienname inzwischen schon zum 6.Mal geändert, ist aber seit 1735 noch immer im Besitz der Familie. Froh ist man in Kallinchen das der viele Jahre lehrstehende Gutshof am Ortseingang endlich einen neuen Besitzer gefunden hat. Hier investiert der Geschäftsmann Ralf-Dieter Montag-Girmes in das alte Gutshaus und eine Lipizzaner Zucht. Schon jetzt bereichern viele neue Angebote unseren Ferienort.  Angekommen am Galluner Kanal, kurz vor der Zufahrt zum Motzener See, kann man nur noch die Fundamente des ehemaligen Fischerhauses erkennen. Das Haus wurde 1938 vom Ehepaar Neubauer bezogen, nachdem sie der Seebesitzer als Schrankenwärter eingestellt hatte. Auf  Bitten der Schneiderin Anna Gutsmann aus Berlin  versteckten die Neubauers ab 1943 das jüdische Ehepaar Kranz und Sohn Fredy bis zum Kriegsende. Auch Onkel Pauker, Frau Neimann und  ein Deserteur fanden hier Unterschlupf. Die Namen Ella und Kurt Neubauer sowie Anna Gutsmann sind im „Garten der Gerechten“ in YAD VASHEM verewigt.  Nach einer Rast bei Tee oder Glühwein auf dem Sportplatz am Strandbad endete dieser tolle Vormittag mit einem  leckeren Grünkohlessen im „Alten Krug“.       

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unseren Wanderleitern, allen Helfern und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr  für die super Organisation und Vorbereitung.  Ein besonderer Dank gilt auch dem Alten Krug für das leckere Essen.

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