Kallinchen

natürlich schön

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nwb e10 20160529 028Zu einem ganz besonderen Ereignis starteten am Sonntag um 10:00 Uhr über 100 Bürger in Schöneiche und Kallinchen um sich pünktlich um 10:45 an der Gemarkungsgrenze beider Ortsteile auf dem Europawanderweg E 10 zu treffen. Eine von Wolfgang Gliese aus Schöneiche in liebevoller Handarbeit hergestellte und gestiftete  Wanderbank sollte seiner  Bestimmung übergeben werden. Herr Gliese betonte vor der Enthüllung dass es sein besonderer Wunsch sei, dass dieser geschichtsträchtige Weg wieder seiner alleinigen Bestimmung als Wanderweg zugeführt wird. Denn dieser Abschnitt „der Kirchsteig“  wurde schon früher von den Bürgern beider Ortsteile zum Kirchgang nach Zossen genutzt und ist heute ein beliebter  Wanderweg für viele Einwohner und Gäste. Anschließend dankten die Ortsvorsteher beider Ortsteile Herrn Gliese für dieses tolle Geschenk und versprachen den Anwesenden und dem Spender sich künftig noch mehr für die Attraktivität dieses für unsere Stadt so bedeutenden Wanderweges einzusetzen.

Weiter Bilder von der Enthüllung finden Sie in der Fotogallerie.

BIBO

Was kann schöner sein als zu Wandern? Beim Wandern Schätze am Wegesrand zu finden! Die moderne Form der Schatzsuche heißt „Geocaching“ und ist eine weltweite Bewegung mit Millionen Fans, den sogenannten Cachern. In und um Kallinchen gibt es sogar mehrere hundert gut verborgene „Caches“, die beim Wandern im Wald, entlang des Europawanderwegs E10, bei einer Radtour in die Umgebung und direkt im Ort zu entdecken sind.
Geocaching ist eine reale Outdoor-Schatzsuche, bei der GPS-taugliche Geräte zur Bestimmung der Koordinaten verwendet werden. Für den Anfang tut es auch die kostenlose Geocaching-App fürs Smartphone. Um mitspielen zu können, muss man sich zuvor bei www.geocaching.com kostenlos anmelden. Denn nur dort finden die Cacher die nötigen Hinweise auf all die versteckten Schätze in der Nähe und die Regeln des weltweiten Spiels.

Verborgen vor den Augen der Uneingeweihten, den sogenannten „Muggel“, sind aktuell mehrere Millionen Dosen, also Caches, in der ganzen Welt versteckt. Und mehr als eine davon ist mitten in Kallinchen zu entdecken: z.B. ein sogenannter „Multi“ namens „Kallinchen“, der die Cacher vom Strandbad aus, am See entlang, durch den Ort führt. Bei einem „Multi“ muss der Schatzsucher, also der Cacher, erst ein paar Aufgaben am Wegesrand lösen, bis er alle Koordinaten zusammen hat, um mittels GPS-Ortung die eigentliche Dose zu finden. Darin befindet sich ein „Logbuch“, in das man sich einträgt – als Beweis, dass man das Versteck tatsächlich gefunden hat. Später verewigt man seine Erlebnisse bei der Suche noch online auf der Geocaching-Internetseite. Dort werden auch all die gesammelten Caches gezählt und archiviert.

Die Idee dahinter ist, neben der spannenden Schatzsuche, andere Cacher an außergewöhnliche oder besonders sehenswerte Orte in Städten oder der freien Natur zu führen, die oft in keinem Reiseführer beschrieben sind. Dazu verstecken und pflegen einige Geocacher für alle anderen die Behältnisse in allen denkbaren Größen und Formen – vom knapp fingerhutgroßen Winzling, über kleine Filmdosen bis zu gutgetarnten großen Kisten. Oftmals findet man auch kleine Schätze, wie Plastikfigürchen oder anderen Krimskrams in dem Cache. Es gilt: Wer sich etwas herausnimmt, muss auch wieder etwas hineintun. Gerade dies macht Geocaching auch für Familien mit Kindern spannend.

Geocaching

Das Wichtigste beim Geocaching ist, neben dem Spaß an der Schatzsuche, dem Rätselraten und der Outdoor-Betätigung, dass die Standorte der Verstecke geheim bleiben und wieder gut getarnt auf den nächsten Finder warten. Daher ist viel Umsicht und Fingerspitzengefühl bei der Bergung des „Schatzes“ nötig.

Wenn Sie das nächste Mal jemanden beobachten, der sich verstohlen umsieht, ein imaginäres Schnürband an seinem Schuh festbindet und dann schnell irgendwo ins Gebüsch greift, wird es vermutlich auch ein Cacher auf Schatzsuche sein.

Text: bibo Loebnau

Die Berliner Autorin bibo Loebnau schreibt ihre Bücher am liebsten in ihrem Sommerhäuschen in Kallinchen. Ihr aktueller Roman „Schorsch Clooney, die Landluft und ich“ wurde daher auch stark von Kallinchen inspiriert. Sie ist seit 2011 leidenschaftliche Geocacherin, hat in Kallinchen und Motzen selbst drei Caches versteckt und freut sich auf die neuen Finder!

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