Kallinchen

natürlich schön

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Dass Kallinchen zu jeder Jahreszeit ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist, hat sich am Sonntag, dem 14.Januar wieder einmal gezeigt. Traditionell eröffnete  der Heimatverein Kallinchen e.V. mit dem alljährlichen Winterspaziergang die Wandersaison 2018. In diesem Jahr unter dem Motto des Dorfwettbewerbes 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“, bei dem der Ortsteil einen sehr guten 3. Platz belegt hat.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und strahlendem Sonnenschein machten sich insgesamt rund 140 Spaziergänger aller Altersgruppen auf den Weg. Zur Auswahl standen ein „Langer Spaziergang“ über 6 km oder ein „Kurzer Spaziergang“ über 4 km. Die Wege durch Wald und Flur waren so gewählt, dass jeder Spaziergänger mühelos das Ziel erreichen konnte.

Die beiden Wanderleiterinnen Marion und Sabine informierten die Spaziergänger über die  Entwicklung in unserem schönen Kallinchen, machten Ausführungen zu touristischen Initiativen und neuen Projekten. Der Erhalt, die Pflege und die Entwicklung der dörflichen Kultur durch eine aktive Gestaltung des kulturellen und auch sportlichen Lebens im Dorf sind das wichtigste Anliegen des Heimatvereins Kallinchen e.V. Alles Wissenswerte wurde in einem  Flyer zusammengefasst und an Interessierte verteilt. Nach gelaufener Strecke fanden sich alle Spaziergänger auf dem Sportplatz in Kallinchen ein, wo sie sich an einem kleinen Feuer ausruhen und mit Tee oder Glühwein aufwärmen konnten. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kallinchen hatten Mitglieder des Heimatverein Kallinchen e.V. hierfür alles bestens vorbereitet. Anschließend ging es dann in den „Alten Krug“ zum deftigen Mittagessen. Es wurden Kassler, Bratwurst, Bouletten, Knacker mit Grünkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Bratkartoffeln, Kartoffeln  und Klöße serviert. Bei diesen Leckerbissen war für jeden etwas dabei und es konnte so richtig geschlemmt werden.  Vielen Dank dem gesamten Team vom „ Alten Krug“ für die leckere und  gute Bewirtung.

Allen fleißigen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Kallinchen, vom Heimatverein Kallinchen e.V., einfach allen, die dazu beigetragen haben,  das der Winterspaziergang 2018 zu einer gelungenen Veranstaltung wurde sagen wir auf diesem Wege:       Herzlichen Dank für eure Unterstützung!!!

Alle waren sich am Ende einig: Es war ein schöner, gelungener und abwechslungsreicher Sonntag und macht Lust auf weitere schöne Wanderungen und Spaziergänge.

Ihr Heimatverein Kallinchen e. V. MG 6190 Kopie

Hier geht es zu weiteren Bildern.

 

Der Wanderweg A10 erfreut sich auch in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit. Diese Wandergruppe mit 40 Teilnehmern aus Berlin wanderte am 12. Februar von Zossen über Schöneiche, Kallinchen nach Motzen. "Das ist toll hier, wir wiederholen die Wanderung im Frühjahr noch einmal". Die Ortsbeiräte und Bürger von Schöneiche und Kallinchen planen gemeinsam  den Wanderweg durch Thementafeln zu Flora, Fauna und Geschichte noch erlebbarer zu gestalten. Um es auch für die Jugend noch interresanter zu machen werden spezielle QR-Codes angeboten.  Darüberhinaus werden weitere Geocaching-Touren vorbereitet.

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Am Sonntag, dem 22.Januar lud der AK – Wandern des Heimatverein Kallinchen e.V. zum traditionellen Winterspaziergang ein. Treffpunkt war wie immer um 10:00 Uhr das Feuerwehrgerätehaus. Nach einer kurzen Begrüßung machten sich über 90 Wanderfreunde bei Sonnenschein und schönstem Winterwetter in zwei Gruppen auf den Weg. Natürlich war die Wanderung wieder bestens organisiert und neben der tollen Winterlandschaft konnten die Teilnehmer viel Interessantes über Land und Leute erfahren. So zum Beispiel wann im 1899 erbauten „Alten Schulhaus“ die letzten Schüler unterrichtet wurden und das danach  Hort,  Post,  Bibliothek und  Gemeindeverwaltung hier zu finden waren. Heute ist es das Dorfgemeinschaftshaus und wird von den Bürgern und Vereinen vielfältig genutzt. Auchder Ortsvorsteher hat hier sein Büro.                            Nur wenige wussten, dass nach alter Aufzeichnung der „Alte  Krug“ schon mindestens um1600 bestanden haben muss, eher schon 50 Jahre früher. Seit 1735 sind die Besitzer des Schankkruges bekannt. Zwar hat sich der Familienname inzwischen schon zum 6.Mal geändert, ist aber seit 1735 noch immer im Besitz der Familie. Froh ist man in Kallinchen das der viele Jahre lehrstehende Gutshof am Ortseingang endlich einen neuen Besitzer gefunden hat. Hier investiert der Geschäftsmann Ralf-Dieter Montag-Girmes in das alte Gutshaus und eine Lipizzaner Zucht. Schon jetzt bereichern viele neue Angebote unseren Ferienort.  Angekommen am Galluner Kanal, kurz vor der Zufahrt zum Motzener See, kann man nur noch die Fundamente des ehemaligen Fischerhauses erkennen. Das Haus wurde 1938 vom Ehepaar Neubauer bezogen, nachdem sie der Seebesitzer als Schrankenwärter eingestellt hatte. Auf  Bitten der Schneiderin Anna Gutsmann aus Berlin  versteckten die Neubauers ab 1943 das jüdische Ehepaar Kranz und Sohn Fredy bis zum Kriegsende. Auch Onkel Pauker, Frau Neimann und  ein Deserteur fanden hier Unterschlupf. Die Namen Ella und Kurt Neubauer sowie Anna Gutsmann sind im „Garten der Gerechten“ in YAD VASHEM verewigt.  Nach einer Rast bei Tee oder Glühwein auf dem Sportplatz am Strandbad endete dieser tolle Vormittag mit einem  leckeren Grünkohlessen im „Alten Krug“.       

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unseren Wanderleitern, allen Helfern und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr  für die super Organisation und Vorbereitung.  Ein besonderer Dank gilt auch dem Alten Krug für das leckere Essen.

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nwb e10 20160529 028Zu einem ganz besonderen Ereignis starteten am Sonntag um 10:00 Uhr über 100 Bürger in Schöneiche und Kallinchen um sich pünktlich um 10:45 an der Gemarkungsgrenze beider Ortsteile auf dem Europawanderweg E 10 zu treffen. Eine von Wolfgang Gliese aus Schöneiche in liebevoller Handarbeit hergestellte und gestiftete  Wanderbank sollte seiner  Bestimmung übergeben werden. Herr Gliese betonte vor der Enthüllung dass es sein besonderer Wunsch sei, dass dieser geschichtsträchtige Weg wieder seiner alleinigen Bestimmung als Wanderweg zugeführt wird. Denn dieser Abschnitt „der Kirchsteig“  wurde schon früher von den Bürgern beider Ortsteile zum Kirchgang nach Zossen genutzt und ist heute ein beliebter  Wanderweg für viele Einwohner und Gäste. Anschließend dankten die Ortsvorsteher beider Ortsteile Herrn Gliese für dieses tolle Geschenk und versprachen den Anwesenden und dem Spender sich künftig noch mehr für die Attraktivität dieses für unsere Stadt so bedeutenden Wanderweges einzusetzen.

Weiter Bilder von der Enthüllung finden Sie in der Fotogallerie.

BIBO

Was kann schöner sein als zu Wandern? Beim Wandern Schätze am Wegesrand zu finden! Die moderne Form der Schatzsuche heißt „Geocaching“ und ist eine weltweite Bewegung mit Millionen Fans, den sogenannten Cachern. In und um Kallinchen gibt es sogar mehrere hundert gut verborgene „Caches“, die beim Wandern im Wald, entlang des Europawanderwegs E10, bei einer Radtour in die Umgebung und direkt im Ort zu entdecken sind.
Geocaching ist eine reale Outdoor-Schatzsuche, bei der GPS-taugliche Geräte zur Bestimmung der Koordinaten verwendet werden. Für den Anfang tut es auch die kostenlose Geocaching-App fürs Smartphone. Um mitspielen zu können, muss man sich zuvor bei www.geocaching.com kostenlos anmelden. Denn nur dort finden die Cacher die nötigen Hinweise auf all die versteckten Schätze in der Nähe und die Regeln des weltweiten Spiels.

Verborgen vor den Augen der Uneingeweihten, den sogenannten „Muggel“, sind aktuell mehrere Millionen Dosen, also Caches, in der ganzen Welt versteckt. Und mehr als eine davon ist mitten in Kallinchen zu entdecken: z.B. ein sogenannter „Multi“ namens „Kallinchen“, der die Cacher vom Strandbad aus, am See entlang, durch den Ort führt. Bei einem „Multi“ muss der Schatzsucher, also der Cacher, erst ein paar Aufgaben am Wegesrand lösen, bis er alle Koordinaten zusammen hat, um mittels GPS-Ortung die eigentliche Dose zu finden. Darin befindet sich ein „Logbuch“, in das man sich einträgt – als Beweis, dass man das Versteck tatsächlich gefunden hat. Später verewigt man seine Erlebnisse bei der Suche noch online auf der Geocaching-Internetseite. Dort werden auch all die gesammelten Caches gezählt und archiviert.

Die Idee dahinter ist, neben der spannenden Schatzsuche, andere Cacher an außergewöhnliche oder besonders sehenswerte Orte in Städten oder der freien Natur zu führen, die oft in keinem Reiseführer beschrieben sind. Dazu verstecken und pflegen einige Geocacher für alle anderen die Behältnisse in allen denkbaren Größen und Formen – vom knapp fingerhutgroßen Winzling, über kleine Filmdosen bis zu gutgetarnten großen Kisten. Oftmals findet man auch kleine Schätze, wie Plastikfigürchen oder anderen Krimskrams in dem Cache. Es gilt: Wer sich etwas herausnimmt, muss auch wieder etwas hineintun. Gerade dies macht Geocaching auch für Familien mit Kindern spannend.

Geocaching

Das Wichtigste beim Geocaching ist, neben dem Spaß an der Schatzsuche, dem Rätselraten und der Outdoor-Betätigung, dass die Standorte der Verstecke geheim bleiben und wieder gut getarnt auf den nächsten Finder warten. Daher ist viel Umsicht und Fingerspitzengefühl bei der Bergung des „Schatzes“ nötig.

Wenn Sie das nächste Mal jemanden beobachten, der sich verstohlen umsieht, ein imaginäres Schnürband an seinem Schuh festbindet und dann schnell irgendwo ins Gebüsch greift, wird es vermutlich auch ein Cacher auf Schatzsuche sein.

Text: bibo Loebnau

Die Berliner Autorin bibo Loebnau schreibt ihre Bücher am liebsten in ihrem Sommerhäuschen in Kallinchen. Ihr aktueller Roman „Schorsch Clooney, die Landluft und ich“ wurde daher auch stark von Kallinchen inspiriert. Sie ist seit 2011 leidenschaftliche Geocacherin, hat in Kallinchen und Motzen selbst drei Caches versteckt und freut sich auf die neuen Finder!

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